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Engelsgleich


Goldenes Licht hast du dir Eigen gemacht

auf der Luft schwebst du mit deiner Präsenz

ein heiliger Schein rund um dein Haupt

Sag, mir ist eine einzige Berührung erlaubt?

Welcher Engel hat dich zu mir gebracht?


Ich will dich nicht schänden, nur bewundern

Meine Augen mit deinem Anblick benetzen

und meinen Körper vor dir zittern lassen

Kein Schwert, kein Messer könnt dich verletzen

und kein einziges Wesen dich jemals hassen


Die Sonne macht vor deiner Figur halt

und der Mond hält sich ewig in der Nacht

nur um deinen Anblick zu erhaschen

Bei deinem Lächeln sogar Cerberus lacht

und Charon erbebt vor deiner Gestalt


Dein Haupt gebettet in den hellsten Sternen

und dein Haar die schönsten Wellen des Meers

könnte die Welt nur von deinem Anmut lernen

und die Tiere dein heiliges Sein besingen

und die Engel dich tragen auf ihren Schwingen


Lass mich vor dir knien, Ich sei dein Boden

wandle mit deinen Füßen auf meinem Leib

Für dich will Ich alle Wälder brennen und roden

und jede Wüste mit saftgen Grün begrasen

ach, du, mein ewig unerreichbares Weib


28.4.10 21:24


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Der Teufel Liebe





Eine Maid von hellenischer Schönheit

verehrt den Prinz auf hohen weißen Ross

seine Erscheinung ist ein Mahnmal des Neid

Und sein Antzlitz stellt jeden andern bloß


Das Mädchen seinerseits wird auch verehrt

von einem Knaben ärmster Natur

Mit einem von solchen Hause, Sie nicht verkehrt

Sie lässt an sich den Prinzen nur


Der Adel verbringt manch schönen Tag

mit dem herrlichen Geschlecht

Im Herbst jedoch er Sie nicht mehr leiden mag

Einer andere wär ihm nun recht


Schönheit, dir wurde nun entsagt,

du bist verlassen zu dieser Stund

An deiner Seele die Trauer nagt

und dein Herz von Narben wund


Als Gebrochene steht sie vorm Knaben

und sehnt sich nach seinem zärtlich Griff

Er wird ihr verweigert, Sie wird ihn nie haben

Sie selbst verletzte ihn einst zu tief


Der Prinz nahm längst ein andres Herz

Doch auch das seine wird gebrochen

Auch ihn wird treffen der selbe Schmerz

Jeden kann der Teufel Liebe unterjochen


28.4.10 21:24


 


Der Komet




Am finster schwarzen Himmelszelt

Findet man so manch Gestirn

Das Einem prompt ins Auge fällt

und erstrahlt im Menschenhirn



Wer Wahrheit sucht und gerne findet

Der beginne erst am Firmament

An sich kein Stern die Lüge bindet

und keiner an Betrug sich brennt



Der lange Schweif des großen Steines

Der sich langsam in die Atmosphäre lenkt

Ist wie ein Herz, ein ziemlich reines

An das man gern den Stolz verschenkt

28.4.10 21:22





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